Burg Klempenow | YOTTA KIPPE/SIBYLLE WAGNER | INNEHALTEN
Aus einem Freundeskreis heraus entstand 1991 unser Verein Kultur-Transit-96 mit dem Ziel, die Burg zu sanieren und kulturell zu beleben. Wir sehen Kultur in der Spannung zwischen Geschichte und Gegenwart.
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2022
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YOTTA KIPPE/SIBYLLE WAGNER | INNEHALTEN

04.06.2022 - 17.07.2022 |


YOTTA KIPPE/SIBYLLE WAGNER | INNEHALTEN

Porträts: Fotografie, Zeichnung, Installation, Video

Eröffnung am Samstag, 4. Juni um 14 Uhr.

Ausstellung 4.6.-17.7.2022

In diesem Jahr haben uns die aktuellen Ereignisse des Weltgeschehens dazu bewegt, das Thema Portrait – auch in erweiterter Form – in den Mittelpunkt aller diesjährigen Ausstellungen zu bringen.

Damit verbunden ist die Suche nach den Wurzeln, Ursprüngen und Spuren unseres Hier und Jetzt. Mit welchem Erbe kommen wir auf die Welt, wie leben wir und wie wollen wir leben?

In den alten Gemäuern der Burg Klempenow gestellt, bekommen diese Fragen ein ganz neues Gewicht.

Die Burg aus dem 13. Jahrhundert, mit dem ehemaligen Wassergraben und dem „Zuckerhut“, dem zur Spitze gemauerter Kegel, dem Kaminzimmer, dem Aborterker, dem großen Burgsaal und dem Ausstellungskabinett im Erdgeschoss, bietet den anspruchsvollen Rahmen für die Ausstellung „Innehalten“ der Berliner Künstlerinnen Yotta Kippe und Sibylle Wagner.

 

Das Thema Porträt motivierte die beiden Künstlerinnen, der Burg Klempenow ein „verstärktes Gesicht“ zu verleihen, mit Installationen, Fotografien und Videos. Das Porträt auch als Raumerlebnis. Porträt stammt vom lateinischen pro-trahere, etwas hervorziehen.

Bei den Porträts von Yotta Kippe geht es um ein Hervorziehen im Sinne eines Hervorscheinens. Nicht das Abbild ist entscheidend, denn „..nur das Bewusstsein kennt ein Selbst, und nur das Gesicht ermöglicht eine solche Begegnung…“ (Jan Eric Lundström)

Porträt bei Sibylle Wagner hingegen, bedeutet eher, Gefühle beim Betrachter hervorzurufen und einen Balanceakt zwischen Identifizierung und Distanzierung in Gang zu setzen. Bei der Arbeit „Mutter/ Kind“ im Burgsaal, wird aus Porträts vergangener Zeiten (Raffael) zitiert.

 

INTERVIEW MIT BEIDEN KÜNSTLERINNEN